Unternehmen / Industrie

Bossard wird zurückgebunden

Analyse | Erste Zahlen des Spezialisten für Verbindungstechnologie enttäuschen. Die Aktien geben kräftig nach – und gewinnen dadurch an Reiz.

Verbindungslösungen, wie sie Bossard anbietet – Schrauben, Muttern, Unterlegscheiben, Dübel und vieles mehr – sind ein Basisprodukt zahlreicher industrieller Prozesse. Wenn die global aufgestellte Gruppe mit Sitz in Zug hüstelt, ist das folglich kein gutes Zeichen. Und hüsteln tut sie.

Nach wie vor erzielt sie zwar auskömmliche Margen; für das erste Halbjahr meldet sie 9,2% auf Basis des Gewinns vor Zinsen und Steuern (Ebit). Eine Abschwächung des Geschäfts ist aber unübersehbar. In der Vorjahresperiode waren es noch 11%, vor allem aber hat die Umsatzdynamik weiter spürbar nachgelassen. Das zweite Quartal war nun gar rückläufig (vgl. Tabelle), nach einem Plus von 5,4% im ersten Quartal.

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