Unternehmen / Industrie

Bossard senkt Umsatzprognose

Analyse | Der Spezialist für Verbindungstechnik rechnet auch im zweiten Halbjahr mit verhaltener Nachfrage, bleibt mittel- bis längerfristig aber optimistisch.

Bossard will im laufenden Jahr 860 bis 880 Mio. Fr. umsetzen. Dass die noch Anfang April erhofften 900 bis 920 Mio. Fr. nicht drinliegen, kann seit der Publikation ­erster Halbjahreszahlen am 11. Juli nicht mehr überraschen. Berücksichtigend, dass 2018 mit 871 Mio. Fr. ein Rekordjahr war und heute schlechtere Rahmenbedingungen vorherrschen, lässt sich die Prognose dennoch sehen – selbst wenn sie ­Akquisitionseffekte miteinschliesst.

Der schon im Juli gegebene Ausblick auf die Betriebs­gewinnmarge spiegelt die Einschätzung, wonach auch das zweite Semester von verhaltener Nachfrage geprägt sein wird: Sie wird im unteren Bereich der anvisierten Bandbreite von 10 bis 13% gesehen – «immer vorausgesetzt, dass sich die derzeitigen Rahmenbedingungen nicht entscheidend verändern». Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?