Unternehmen / Industrie

Bossard schlägt sich gut im ersten Quartal

Analyse | Der Umsatz sinkt im ersten Quartal, in erster Linie wegen des stärkeren Frankens. Die grosse Bewährungsprobe kommt erst.

Angesichts der Coronapandemie hat sich Bossard im ersten Quartal gut geschlagen: Der Umsatz lag mit 219 Mio. Fr. ungefähr 5% über den Schätzungen von Analysten. Das Minus von rund 6% im Vergleich zum Vorjahresquartal ist zum grössten Teil auf den stärkeren Franken zurückzuführen, wie aus einer Mitteilung vom Mittwoch hervorgeht.

Mit stabilen Wechselkursen wäre der Umsatz im ersten Quartal nur 1,8% gesunken. Gegenüber dem organischen Minus von 7,4% im vierten Quartal 2019 ist das eine klare Verbesserung. Das erste Quartal 2020 ist bereits das vierte Quartal in Folge, in dem Bossard einen Umsatzrückgang hinnehmen muss. Der Spezialist für Verbindungstechnik litt schon vor der Coronapandemie unter der allgemeinen Schwäche der Industrie. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?