Märkte / Immobilien

Staat drückt Singapurs Immobilienwerte nach unten

Am überhitzten Immobilienmarkt des Stadtstaates zeichnet sich eine weitere Beruhigung ab. Damit haben die Stars an der Börse in Singapur an Glanz verloren.

Der Private-Property-Index in Singapur hat seit 2008 angetrieben von tiefen Zinsen, einem rasanten Bevölkerungswachstum sowie einer steigenden ausländischen Nachfrage weit über 50% zugelegt. Nirgendwo in Asien ausser in Hongkong müssen Käufer von Wohnungen der mittleren und oberen Preisklasse mittlerweile tiefer in die Tasche greifen als in Singapur. Doch staatliche Massnahmen zur Abkühlung des Immobilienmarktes haben an der Börse des Stadtstaates tiefe Bremsspuren hinterlassen.

Nachdem Immobilientitel 2012 im Hauptindex des SGX die beste Performance an den Tag gelegt haben, gehören sie 2013 zu den grössten Verlierern. Die Titel von Capita Land, dem gewichtigsten südostasiatischen Immobilienkonzern, haben im Lauf des Jahres rund 25% verloren. 2012 hatten sie noch beinahe 90% zugelegt. Die Valoren von City Developments, dem zweitgrössten singapurischen Generalunternehmer, haben 2013 rund 30% nachgelassen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?