Unternehmen / Finanz

Brexit birgt Chancen für Schweizer Banken

Der baldige Austritt Grossbritanniens aus der EU weckt bei Geldhäusern Hoffnungen, im britischen Markt zu wachsen.

Langsam, aber sicher wird die Zeit knapp. In weniger als fünf Wochen, genauer gesagt am 31. Dezember, endet die Übergangsphase, in der die Europäische Union (EU) und Grossbritannien sich im Brexit auf einen Austrittsvertrag einigen können. Finden sich die Parteien nicht, kommt es zum ungeregelten Austritt. Mit zahlreichen wirtschaftlichen Folgen. Britischen Unternehmen drohen Handelshemmnisse und hohe Zölle. Das Wachstum des Königreichs wäre auf Jahre hinaus bedroht. Experten rechnen damit, dass das britische Pfund sich massiv abwerten würde.

Um negative Auswirkungen für die Schweiz abzuwenden, hat der Bundesrat den bilateralen Weg mit Grossbritannien vorbereitet. Im Juni haben die beiden Länder eine Absichtserklärung unterzeichnet. «Wir hoffen, dass im nächsten Jahr eine Übereinkunft mit Grossbritannien gefunden wird», sagt August Benz von der Schweizerischen Bankiervereinigung. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?