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Ein Artikel aus dem Dossier Brexit
Märkte / Makro

Briten werden von der düsteren Realität eingeholt

Ab heute verhandeln Grossbritannien und die EU über den Brexit. Die anfänglich robuste Wirtschaft zeigt erste Schwächezeichen.

Heute Montag ist es soweit:  Der britische Brexit-Minister David Davis trifft in Brüssel auf Michel Barnier, den Chefunterhändler auf europäischer Seite. Gemeinsam werden sie über die Modalitäten sprechen, die per Ende März 2019, zum endgültigen Austritt Grossbritanniens aus der EU, in Kraft treten.

Theresa May hält also an ihrem Brexit-Zeitplan eisern fest. Weder Parlamentswahlen, die für die britische Premierministerin katastrophal ausgegangen sind, noch Terroranschläge oder zuletzt die Londoner Hochhaus-Brandkatastrophe brachten sie dazu, den Beginn der offiziellen Austrittsgespräche mit der Europäischen Union (EU) zu verschieben.

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Ein Kommentar zu «Briten werden von der düsteren Realität eingeholt»

  • Jean Ackermann sagt: 19.06.2017 – 17:44 Uhr

    Warum sieht man immer nur für May und England bezüglich des Brexit so schwarz? Vor allem die Wirtschafts- und Finanzexperten der in England ansässigen Investmentbanken, die ihre Schlaraffenland-Situation, durch den Brexit bedroht sehen, und die völlig von Wunschdenken und Hoffnungen beseelten EU-Eurpäer überschlagen sich in Schwarzmalerei, obwohl sie seit fast einem Jahr mit ihrer Augurentätigkeit völlig falsch lagen. Eine völlig normale, rein zyklische, minimale Abkühlung in der englischen Wirtschaft, wird als Absturz gesehen, anders als in der EU, wo eine ähnlich grosser Rückgang stattfand! Nur das Gebilde der EU und des Euros, das auf wackligeren Beinen steht, man betrachte nur den neuen Murks in Griechenland, die bankrotte Bankenlandschaft in Italien, Portugal und Griechenland und die ebenfalls katastrophale Wirtschaftslage in so wichtigen Ländern wie Frankreich und Italien, von Griechenland und Portugal gar nicht zu reden, das Alles ist kein Thema. Und dann an die Gigantoschulden überall, die nur noch von der EZB durch Gelddrucken bedient werden, wagt man gar nicht erinnert zu werden. Und nun macht man sich dauernd sorgen, über das arme England und die “glücklose” May?! Ich mach mir mehr Sorgen um den Euro, wenn die Entwertung eimal losgeht, was da für gigantisches Sparkapital vernichtet wird.