Märkte

Bruchstellen in den Lieferketten

Die Wertschöpfung vieler Industrien ist heute global und extrem komplex aufgestellt. Das macht sie besonders verwundbar.

Grossunternehmen haben über Jahrzehnte ihr Fertigungsmodell global aufgestellt. Sie vertrauen auf weltweit verteilte Zulieferer. Die Vorteile sind klar: kleinere Lagerbestände und flexiblere Fertigungsprozesse.

Doch die komplexen Wertschöpfungsketten zeigen sich verwundbar. Der Handelskrieg zwischen den USA und China wird weiter ausgefochten. Dazu kommen Störungen durch die Covid-19-Pandemie. Wie vielfältig global aufgestellte Unternehmen mit ihren Zulieferern zusammenhängen, zeigt etwa das Wertschöpfungsnetzwerk für den Computerkonzern Dell.

Die Pandemie habe die Brüchigkeit der Lieferketten der breiten Öffentlichkeit vor Augen geführt, berichtet die OECD-Expertin Marion Jansen in einem Vortrag: «Im März gab es Engpässe bei der Versorgung mit Desinfektionsmitteln und einzelnen Medikamenten. Das dauerte nicht lange, war für die Menschen aber ein Schock.» Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.