Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Nachhaltig investieren
Unternehmen / Finanz

Brüssel schafft hohe Hürden für nachhaltige Anlagen

Anfang Jahr sind erste Teile der EU-Taxonomie in Kraft getreten. Als Entscheidungshilfe für Anleger dient sie noch nicht.

Mit einem Paukenschlag ist die Europäische Union ins neue Jahr gestartet. Atomkraft und Gas könnten künftig unter bestimmten Bedingungen als nachhaltige Technologien gelten. Kommen keine Einwände vom Europäischen Parlament und dem Rat, tritt die Ergänzung der Nachhaltigkeitstaxonomie in vier Monaten in Kraft.

Für Anleger wird das Thema ESG (Umwelt, Soziales, gute Unternehmensführung) damit um einen kontroversen Aspekt reicher. Die Taxonomie ist ein wichtiger Grundpfeiler des im März 2018 vorgestellten mehrstufigen Aktionsplans für Nachhaltige Finanzen in der EU. Das Regelwerk, in welchem festgelegt wird, welche wirtschaftlichen Aktivitäten als «grün» gelten und welche nicht, soll dazu beitragen, dass mehr Investitionen in nachhaltige Anlagen umgeleitet werden.

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