Unternehmen / Industrie

Bucher bricht Rekorde

Analyse | Die Industriegruppe erreicht erstmals seit 2013 wieder eine zweistellige Betriebsmarge. 2022 bringt eine Konsolidierung auf hohem Niveau.

Die Industriegruppe Bucher hat 2021 den Umsatz auf ein neues Höchst gehievt und wohl einen Margenrekord aufgestellt. Im letzten Jahr gelang dem Unternehmen, das eine starke Position im Land- und im Kommunalmaschinenmarkt hat, ein Umsatzzuwachs um 16% auf knapp 3,2 Mrd. Fr. Damit wird auch das Niveau von 2019, dem Jahr vor der Pandemie, um gut 2% übertroffen.

Der Umsatz wäre noch etwas stärker gestiegen, wenn nicht Engpässe und Verzögerungen in der Logistikkette und bei der Rekrutierung von Personal gebremst hätten. Der Auftragseingang ist denn auch – wie bei vielen Industrieunternehmen – erheblich schneller gewachsen als der Umsatz. Bei Bucher hat er 39% auf gegen 4 Mrd. Fr. zugenommen – auch das ein Rekord. Der Auftragsbestand Ende 2021 ist mit fast 1,9 Mrd. Fr. gar 73% höher als vor Jahresfrist.

Hoch profitables 2021

Die gute Auslastung der Produktion hat einen überproportionalen Anstieg des Gewinns ermöglicht. Bucher bestätigt, dass die Betriebsgewinnmarge die Marke von 10% überschritten haben dürfte (die detaillierte Rechnung mit den Gewinnzahlen veröffentlicht sie am 2. März). 2020 und 2019 wurden Margen von 7,4 resp. 9,2% erreicht. Letztmals verzeichnete Bucher 2013 eine zweistellige Marge, damals allerdings noch unter IFRS-Buchführungsstandard, der wegen anderer Abschreibungsregeln zu etwas geringeren Margen führt.

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