Unternehmen / Industrie

Bucher peilt 2020 Gewinn an

Analyse | Eine starke Marktstellung und eine solide Bilanz helfen der Industriegruppe durch die Krise.

Die Industriegruppe Bucher meldet für das erste Quartal wenig überraschend einen deutlichen Umsatzrückgang von 14,9% auf 702 Mio. Fr. Die Coronakrise hat gegen Ende des Quartals ihren Tribut gefordert und teils Auslieferungen verzögert. Ferner hat die Aufwertung des Frankens etwa vier Prozentpunkte zum Rückgang beigetragen.

Im Bestellungseingang verzeichnete das Unternehmen einen vergleichsweise geringeren Rückgang um 10,3%. Währungs- und akquisitionsbereinigt beträgt die Abnahme noch 6,3%.

Allen fünf Divisionen macht die Coronakrise zu schaffen, doch ist dies unterschiedlich zum Ausdruck gekommen. Die grösste Division, die auf Landmaschinen spezialisierte Kuhn Group, verzeichnet unterproportionale Rückgänge, was auf eine schon niedrige Geschäftsbasis zurückzuführen ist – Landwirte, vor allem in den USA, hatten letztes Jahr wegen des Handelsstreits und der niedrigen Rohwarenpreise weniger investiert. Die Fallhöhe war deshalb geringer. Die Coronakrise machte sich ab Mitte März vor allem durch temporäre Fabrikschliessungen in Frankreich, dem Hauptproduktionsland von Kuhn, bemerkbar. 

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