Unternehmen / Industrie

Buchers Auftragseingang steigt stärker als erwartet

Analyse | Die Nachfrage im Landmaschinengeschäft ist von Corona weniger beeinträchtigt.

Bucher Industries kann im dritten Quartal eine deutliche Erholung vom Einbruch, den die Coronapandemie im Frühling verursacht hatte, vorzeigen. Geholfen hat auch die vergleichsweise niedrige Ergebnisbasis in der Vorjahresperiode.

Zwischen März und Mai mussten einige Fabrikationsstätten auf behördliche Anweisung geschlossen werden, Verkauf und Service waren durch Reiseeinschränkungen behindert. Das Halbjahr wies denn auch einen Umsatzrückgang um bereinigt 14,4% auf. Nach neuen Monaten hat sich der Rückgang auf noch 10,9% zurückgebildet.

Von den fünf Divisionen hat sich vor allem Kuhn Group, das Landmaschinengeschäft von Bucher, sehr gut geschlagen. Der Umsatz ist in der Neunmonatsperiode währungsbereinigt bloss 2,4% geschrumpft. Im dritten Quartal ist er fast 7% gestiegen, der Auftragseingang nahm gar 15% zu. Bucher schreibt, vor allem Landtechnik für die Milch- und Viehwirtschaft sei in Nordamerika und Europa gefragt gewesen, auch dank staatlicher Unterstützungen der Bauern. Das Geschäft in Brasilien lief sehr gut, auch dank Rückenwind durch Finanzierungserleichterungen. Beim Auftragseingang halfen tiefe Lagerbestände der Händler, die aufgestockt werden mussten. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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