Unternehmen / Finanz

Bündner KB kauft sich in Deutschland frei

Die Staatsbank zahlt 4,7 Mio. € an die Behörden in Nordrhein-Westfalen. Sie ist die zwölfte Bank, die sich mit dem Bundesland einigt. Mehr könnten folgen.

Die Graubündner Kantonalbank (GKB) hat sich mit den deutschen Behörden im Steuerstreit geeinigt. Die Staatsbank zahlt für ihre Schwarzgeldvergangenheit mit deutschen Kunden eine Busse von 4,7 Mio. € an das Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW). Aufseiten von NRW führte die Justizbehörde Köln die Verhandlungen.

Die einvernehmliche Einigung hat Rechtskraft für alle deutschen Bundesländer, wie die GKB am Dienstagabend mitteilt. Das heisst, die GKB ist nicht verurteilt, und die Behörden anderer Bundesländer dürfen sie nicht wegen des gleichen Sachverhalts ein weiteres Mal angehen

Diese Vereinbarung hat laut GKB «keine negative Auswirkung auf das im Juli 2018 prognostizierte Jahresendergebnis». Die Bank habe für diesen Fall in der Vergangenheit ausreichend Rückstellungen gebildet.

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