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Bundesrat genehmigt Deaktivierung des antizyklischen Kapitalpuffers

Der Handlungsspielraum der Banken bei der Kreditvergabe zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen dürfte sich vergrössern.

(AWP) Der Bundesrat hat der Deaktivierung des antizyklischen Kapitalpuffers per sofort zugestimmt. Den entsprechenden Antrag hatte zuvor die Schweizerische Nationalbank (SNB (SNBN 4720 -1.05%)) gestellt.

Diese Massnahme erhöhe den Handlungsspielraum der Banken bei der Kreditvergabe zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen im Zusammenhang mit dem Coronavirus, teilte die Eidgenössische Finanzverwaltung am Freitag mit.

Das Instrument wurde vor bald acht Jahren eingeführt und soll die Risiken einer Immobilienblase eindämmen. Dies soll zusätzliche Milliarden in den Bilanzen der Banken befreien.

Finma-Direktor Mark Branson hatte den Betrag am vergangenen Mittwoch auf rund 6 Mrd. Fr. beziffert.