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Bundesrat gibt AHV bei Rentenreform den Vorrang

Der Bundesrat hält an einer Erhöhung des Frauenrentenalters auf 65 Jahre und einem flexiblen Altersrücktritt fest.

(AWP) Die Reform der Altersvorsorge ist an der Urne gescheitert. Die AHV braucht aber dringend neue Einnahmen. Der Bundesrat hat daher beschlossen, sich im zweiten Anlauf auf die Reform der ersten Säule zu konzentrieren.

Er hat am Mittwoch die Stossrichtung einer neuen Reform festgelegt. Diese enthält gemäss einer Mitteilung Grundelemente der gescheiterten Vorlage. Das Frauenrentenalter soll auf 65 Jahre erhöht werden. Ausgleichsmassnahmen will der Bundesrat prüfen. Der Altersrücktritt soll flexibel zwischen 62 und 70 Jahren möglich sein. Zudem soll die Reform Anreize bieten, über 65 Jahre hinaus zu arbeiten.

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