Unternehmen / Finanz

Verwirrung um Grossbanken-Regulierung

Analyse | Die neue Verordnung des Bundesrats zur Grossbankenregulierung drückt die Aktienkurse von UBS und CS ins Minus – obwohl die Änderungen Erleichterung bringen.

Die ­Ankündigung zur neuen Regulierung der Grossbanken sorgt für Verwirrung – einerseits bezüglich künftiger Anrechenbarkeit ausstehender Kapitalinstrumente, andererseits bezüglich des Bedarfs an zusätzlich notwendigem Kapital. Besonders die Aktien von UBS litten unter der Unsicherheit. Am Donnerstag bildeten sie das Schlusslicht im SMI, was allerdings auch mit dem Dividendenabgang zu erklären ist. Doch auch Credit Suisse gerieten unter Druck.

Der Bundesrat hatte am Mittwoch die Verordnung mit den Anpassungen der Bestimmungen zum Too big to fail verabschiedet. Sie basiert auf dem Evaluationsbericht vom Februar 2015, aus dem im Oktober Massnahmen abgeleitet worden waren. Die gestern verabschiedete Verordnung, die am 1. Juli in Kraft treten wird, weicht kaum von der ursprünglich angekündigten Version ab. Insbesondere führt sie gegenüber dieser nicht zu einer Verschärfung der Kapitalanforderungen, wie erste Schlagzeilen suggeriert hatten.

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