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Bundesrat: Viola Amherd und Karin Keller-Sutter gewählt

Die beiden Kandidatinnen wurden im ersten Wahlgang gewählt.

(AWP/JH) Viola Amherd und Karin Keller-Sutter wurden beide im ersten Wahlgang als neue Bundesrätinnen gewählt. Sie treten damit die Nachfolge von Doris Leuthard und Johann Schneider-Ammann an. Als Erste wurde Viola Amherd gewählt.

Viola Amherd

Die neu gewählte CVP-Bundesrätin Viola Amherd hat vor der Vereinigten Bundesversammlung die Annahme der Wahl erklärt und dabei versprochen, dass sie alles daransetzen werde, dem Land zu dienen. Sie bedankte sich für das Vertrauen. Für sie und ihren Kanton sei die Wahl eine grosse Ehre. «Ich bin mir bewusst, welch grosse Verantwortung das Amt bedeutet», sagte die Oberwalliserin.

Sie werde das Amt mit Demut und Aufrichtigkeit ausüben und all ihre Kräfte dafür aufwenden, im Kollegium mitzuarbeiten und effiziente und pragmatische Lösungen zu finden.

«Damit wir nachhaltige Lösungen haben, brauche ich Ihre Unterstützung», sagte Amherd. Sie sprach sich dafür aus, einander mit Respekt zu begegnen. «Setzen wir uns gemeinsam für die Zukunft unseres Landes ein.» Zum Schluss bedankte sie sich bei ihrer Konkurrentin Heidi Z’graggen, bei der Partei, ihrer Familie und dem Kanton Wallis.

Karin Keller-Sutter

Auch Karin Keller-Sutter wurde als neue FDP-Bundesrätin im ersten Wahlgang gewählt. Die Vereinigte Bundesversammlung hat die 54-jährige St. Galler Ständerätin am Mittwoch mit 154 von 237 gültigen Stimmen gewählt. Keller-Sutter erreichte bereits im ersten Wahlgang das absolute Mehr.

An zweiter Stelle lag der Nidwaldner Ständerat Hans Wicki mit 56 Stimmen. 27 Stimmen gingen an verschiedene Personen. Das absolute Mehr lag bei 119 Stimmen.

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