Unternehmen / Industrie

Burkhalter bleibt in der Gewinnzone

Analyse | Hohe Personalkosten belasten das Ergebnis. Das Unternehmen bestätigt die Dividendenpolitik und sieht sich für den Rest des Jahres auf gutem Weg.

Im Frühjahr sagte der CEO des Elektrotechnikunternehmens Burkhalter, Marco Syfrig, ein Umsatzeinbruch von 10 bis 15% sei wesentlich, und damit rechne er für das erste Halbjahr angesichts der Pandemie. Gemessen an dieser Einschätzung war der tatsächliche Umsatzrückgang von 2,4% auf 235,3 Mio. Fr. unwesentlich. Der Betriebsgewinn hat dagegen sehr deutlich unter den Folgen des Lockdown gelitten.

Die zeitweise Stilllegung von Baustellen in der Romandie und im Tessin, die kurzfristige Verschiebung von Projekten und die Schutzmassnahmen haben wie bei anderen Bauzulieferern auch für «Ineffizienzen» gesorgt. An einer Telefonkonferenz gab der CEO ein anschauliches Beispiel dafür, was darunter zu verstehen ist. Während zu normalen Zeiten ein Baustellenaufzug zwanzig bis dreissig Personen gleichzeitig befördern könne, sei diese Zahl zum Schutz vor Ansteckungen auf zehn beschränkt worden. Daraus entstünden Wartezeiten, die nicht verrechnet werden könnten.

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