Unternehmen / Schweiz

Burkhalter ist mit Poenina «eine Obligation mit Kurspotenzial»

Jetzt haben die Aktionäre von Poenina und Burkhalter das Wort. Alles spricht für den Zusammenschluss.

Am kommenden Montag stimmen die Aktionäre des Gebäudetechnikers Poenina an ihrer Generalversammlung über die Fusion mit dem Elektrotechnikunternehmen Burkhalter ab. Am Dienstag drauf sind die Aktionäre von Burkhalter an der Reihe. Beide Versammlungen finden physisch statt. Zustimmung vorausgesetzt, steht der Fusion nichts mehr im Wege, denn die Schweizer Wettbewerbskommission Weko hat sich schon Anfang vergangener Woche einverstanden erklärt.

Ihre Fusionspläne hatten die beiden Bauzulieferer schon zu Jahresbeginn bekanntgegeben. Ende März wurden die Fusionsverhandlungen erfolgreich abgeschlossen. Stimmen die Aktionäre nächste Woche zu, wird Burkhalter ihr Aktienkapital für einen Aktientausch erhöhen. Die Poenina-Aktionäre erhalten pro Titel jeweils 0,73 neue Papiere von Burkhalter, die für 2022 dividendenberechtigt sein werden. Die Anzahl der Titel steigt um 4,2 Mio. auf 10,2 Mio. Namenaktien zum Nennwert von 4 Rp.

Keine Verwässerungseffekte

Als letzter Handelstag für die Poenina-Valoren ist der 29. Juni vorgesehen. Erster Handelstag für die neuen Burkhalter-Aktien soll der 30. Juni sein. IFBC, ein Spezialist für Unternehmensfinanzierung mit Sitz in Zürich, hat die Fusion aus finanzieller Sicht als fair beurteilt. Verwässerungseffekte bei aktienbezogenen Kennzahlen seien nicht zu erwarten. Den Anlegern scheinen die Pläne zu gefallen. Burkhalter avancierten seit Jahresbeginn 26%, Poenina 22%. Im gleichen Zeitraum gab der SPI gut 10% nach.

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