Unternehmen / Industrie

Burkhalter und Poenina haben ihre Fusion besiegelt

Analyse | Die Bauzulieferer haben neben den Details der Fusion ansprechende Jahresergebnisse vorgelegt und erhöhen beide die Dividende.

Die Bauzulieferer Burkhalter und Poenina haben ihre im Januar begonnenen Fusionsverhandlungen erfolgreich abgeschlossen. An zwei getrennten Medienkonferenzen, an denen auch die Ergebnisse für das Jahr 2021 präsentiert wurden, erläuterten die Unternehmen die Einzelheiten der Fusion, die Ende Juni vollzogen werden soll.

Gaudenz Domenig, Verwaltungsratspräsident des Elektrotechnikers Burkhalter und designierter Präsident der neuen, fusionierten Gesellschaft gleichen Namens, begründete den Fusionsentscheid. «Wir haben bisher gesagt, es gibt keine Synergien zwischen den beiden Unternehmen. Aber wegen der Energiestrategie 2050 des Bundes wird sich das jetzt ändern.» Daher hätten die Gesellschaften nun eine grundsätzliche, strategische Entscheidung getroffen.

Die Fusion ist logisch

Christoph Arnold, CEO des Gebäudetechnikers Poenina und in der neuen Organisation als Divisionsleiter vorgesehen, sagte: «Ich bin Energieingenieur, und die Fusion ist für mich logisch.» Der Bund schreibe eine Halbierung des Energiebedarfs des Gebäudeparks in der Schweiz vor. Die Kantone begännen die Strategie mit Verordnungen und Gesetzen umzusetzen. Daher sei der Markt jetzt parat und die Fusion genau jetzt sinnvoll.

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