Unternehmen / Industrie

Burkhalter zurück auf Vorkrisenniveau

Analyse | Der Elektroinstallateur steigert den Umsatz deutlich, doch eine Akquisition belastet die Margen. Die grösste Sorge ist der Fachkräftemangel.

Gegenüber dem schwachen ersten Halbjahr des Vorjahres, als pandemiebedingt stillegelegte Baustellen in der Romandie und im Tessin, verschobene Projekte und die Schutzmassnahmen den Betrieb stark einschränkten, hat Burkhalter deutlich zugelegt. Das ist keine Überraschung, denn das Elektrotechnikunternehmen profitiert wie andere Bauzulieferer vom Boom in der Bauwirtschaft. Rund die Hälfte des Umsatzwachstums von 11% ist Akquisitionen zuzuordnen. Der Umsatz stieg auch gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 deutlich.

Die Profitabilität dagegen blieb hinter 2019 zurück, und die Marge auf dem Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) gab leicht nach. An einer Telefonkonferenz sagte Verwaltungsratspräsident Gaudenz Domenig, diese leichte Margenerosion sei auf die Gründung einer Auffanggesellschaft für Mitarbeiter der Elektrizitäts AG EAGB zurückzuführen. Das Unternehmen befand sich im November 2020 in einem provisorischen Nachlassverfahren.

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