Unternehmen / Finanz

«Buy Now, Pay Later» für die Schweiz

Diverse Anbieter arbeiten an Angeboten, die Kaufen auf Pump ermöglichen. Klassische Kreditkarten könnten dadurch unter Druck geraten.

«Buy Now, Pay Later» (BNPL) – heute kaufen, später bezahlen. Die Finanzbranche setzt grosse Hoffnungen in den Trend. Bislang verzeichnet das Angebot, das es Konsumenten erlaubt, Güter und Dienstleistungen in Raten zu bezahlen, vor allem im angelsächsischen Raum hohe Wachstumsraten. Nun wollen Fintechs die Zahlungsmethode auch in der Schweiz bekannter machen.

«Für Schweizer Konsumenten ist ‹Buy Now, Pay Later› eigentlich nichts Neues», sagt Matteo Bozzo, einer der beiden Co-Gründer von Heidi Pay. Wer online shoppt, bezahlt hierzulande gerne auf Rechnung. Dies will sich das Ende 2020 gestartete Fintech aus der Westschweiz zunutze machen. Während der Coronakrise ist E-Commerce auch hierzulande stark gewachsen und erreicht laut dem Schweizerischen Handelsverband ein Volumen von 13,1 Mrd. Fr. Bozzo schätzt, dass das BNPL-Transaktionsvolumen in fünf Jahren auf 3 bis 4 Mrd. Fr. steigen könnte.

Kauf wird vorfinanziert

Meist wird die Zahlungsart in Onlineshops integriert. Während des Bezahlvorgangs können Kunden beispielsweise dann neben Kreditkarte, Rechnung oder Bankeinzug auch die Option «Buy Now, Pay Later» auswählen. Im Fall von Heidi Pay müssen sie dazu ihre Kreditkartennummer hinterlegen und entscheiden, ob sie die Gesamtsumme in drei, vier oder zehn Raten zahlen wollen.

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