Unternehmen / Industrie

Bystronic setzt auf Kundennähe und Software

Analyse | Der Hersteller von Blechmaschinen hat die Maschinenpalette erweitert und geografisch expandiert. Jetzt forciert er die Automatisierung.

Rede kein Blech, lautet ein umgangssprachlicher Ausdruck, der auf Blech als wenig solides Material und seinen unschönen Klang Bezug nimmt. Doch für Bystronic bedeutet Blech ganz einfach ein gutes Geschäft. Die Aktien Bystronic hiessen bis Ende April Conzzeta, weil Bystronic Teil der Mischgruppe Conzzeta war. Diese gibt es nicht mehr, nachdem alle anderen Beteiligungen veräussert worden sind. Entsprechend ist nun auch die Holding umbenannt worden.

Bystronic stellt Maschinen zur Blechbearbeitung her, vor allem zum Schneiden und Biegen. Damit ist sie sehr erfolgreich. Allein von 2015 bis 2019 stieg der Umsatz von 570 auf 940 Mio. Fr. Zu Conzzeta-Zeiten leistete sie einen grossen und wachsenden Umsatz- und einen noch bedeutenderen Gewinnbeitrag an die Holding. Dieser Erfolg war Ende 2019 mit ein Grund für Conzzeta, nur noch dieses Geschäft selbst weiterzuentwickeln und die restlichen Beteiligungen zu verkaufen.

Technologiewechsel – was nun?

Die gute Performance von Bystronic ist mit dem Namen Alex Waser verknüpft. Er leitet das Unternehmen seit rund acht Jahren und hatte gleich nach seinem Eintritt weitreichende Entscheidungen zu treffen. «Wir sahen damals, dass unser Kerngeschäft wegbrechen würde, und waren zu einer Neuorientierung gezwungen», erklärt er im Gespräch. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?