Unternehmen / Industrie

Wie Bystronic Marktanteil gewinnen will

Analyse | Der Laserschneidspezialist wächst schneller als die Konkurrenz. Software- und Serviceangebote sollen dabei helfen.

Bystronic ist mit einem Marktanteil von 12% die kleinste der drei weltweit grössten Anbieter von Blechbearbeitungsmaschinen. Nummer eins ist die deutsche Trumpf mit einem Marktanteil von 20%, gefolgt von der japanischen Amada, die auf 15% kommt. Danach teilt sich der Markt in einige wenige mittelgrosse Anbieter und viele kleine, nur regional tätige Hersteller auf.

Am Investorentag am Hauptsitz in Niederönz zeigte sich Bystronic überzeugt, weitere Marktanteile gewinnen zu können – «langsam, aber sicher», wie CEO Alex Waser «als vorsichtiger Schweizer» anmerkte. Zwar stellt Bystronic ziemlich ähnliche Maschinentypen wie die beiden grösseren Konkurrenten her, doch der Fokus ist ein anderer. Und dieser Fokus soll helfen, schneller zu wachsen als die grossen und die kleineren.

Angebot erweitern

Bystronic ist das einzige Unternehmen, das Maschinensysteme aller drei Anspruchsstandards anbieten kann, einfache, mittlere (das sogenannte Silbersegment) und solche für Topansprüche, das Goldsegment. Ursprünglich war Bystronic nur in letzterem aktiv. Den Eintritt in die beiden anderen Segmente machte die Übernahme der chinesischen DNE Laser im Jahr 2016 möglich. Mithilfe der Ingenieure in der Schweiz ist die Maschinenpalette DNE Global für das einfache Segment entwickelt worden. Nächstes Jahr startet der Verkauf. Damit kann Bystronic auch den kleineren, regional tätigen Konkurrenten das Wasser abgraben und so zusätzliches Wachstum generieren.

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