Unternehmen / Konsum

Calida überrascht mehrfach

Analyse | Die Coronakrise belastet das Bekleidungsunternehmen stark. 2020 resultiert weniger Umsatz und Gewinn.

Die grösste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg. So beschreibt Calida-CEO Reiner Pichler die Situation für den Einzelhandel im ersten Pandemiejahr. Mit behördlich verordneten Ladenschliessungen musste die Branche seither nie mehr klarkommen. Die Textil- und Möbelgruppe hat sich in diesem Umfeld gut geschlagen, kann gar mehrfach positiv überraschen.

So ist etwa die Gartenmöbelmarke Lafuma Mobilier leicht gewachsen, auch bei Calida (Unterwäsche) blieb der Umsatz praktisch stabil. Die hohe Nachfrage nach Loungewear im Lockdown war produktseitig eine weitere Stütze. Der Trend zu einem lockeren Bekleidungsstil geht laut Calida weiter. Währungsbereinigt ging der Gruppenumsatz um 7,6% zurück. «Wir haben uns klar besser geschlagen als der Gesamtmarkt, der 20 bis 30% eingebrochen ist», sagt Pichler im Gespräch mit der FuW.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?