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Calls auf Grossbanken sind gefragt

WARRANTS:  Hebelprodukte auf Pharmatitel erzielen einen hohen Umsatz.

Der Swiss Market Index (SMI) ist in der zweiten Wochenhälfte zuerst gefallen, präsentierte sich dann aber am Freitag von seiner freundlichen Seite. Am Mittwoch, dem siebten Handelstag des Jahres, gab der Index erstmals nach, das ­Minus betrug 0,3%. Anleger ­war­teten auf die erste Pressekon­ferenz von Donald Trump seit ­seiner Wahl. Am Derivatmarkt ­erzielte der Knock-out Call VT/SSMBAV auf den SMI einen hohen Umsatz. Ebenfalls rege gehandelt wurden zwei Hebelprodukte auf Versicherer: Der Mini-Futures Long VT/MSREM auf Swiss Re und der Call-Warrant ZKB/ZURABZ auf Zurich Insurance.

Auch am Donnerstag sank der SMI, die Einbusse belief sich auf 0,6%. Einen hohen Umsatz verzeichneten die Put-Warrants VT/WSMF9V auf den SMI. Deutliche Kursabschläge von gut 2% erlitten die Pharmawerte Novartis und ­Roche sowie Galenica. Auf den ­Titeln lasteten die Äusserungen von Trump, der den Pharmaunternehmen vorwarf, bei der Preis­gestaltung «über Leichen» zu ­gehen. Rege gehandelt wurden die Call-Warrants ZKB/NOVDCZ auf Novartis sowie ZKB/ROGBNZ und UBS/ROGUFU auf Roche. Auf ­fallende Kurse setzten Anleger hingegen mit den Knock-out Puts UBS/ONOVGU auf Novartis.

Am Freitag klärten sich die Wogen nach der Trump’schen Pressekonferenz, der SMI drehte ins Plus und schloss 0,9% fester. Auf den Index wurden die Put-Warrants VT/WSMAMV rege gehandelt. Die guten Quartalszahlen der US-Grossbanken sorgten an Wallstreet für Auftrieb, und das zog die ­Aktien der hiesigen Grossbanken nach oben. Auf Credit Suisse waren die Knock-out Calls JB/KCSAJB sowie die Call-Warrants JB/CSGAJB und VT/WCSCYV besonders gefragt. Für die Uhrenindustrie ist LVMH-Uhrenchef Jean-Claude Biver optimistisch. Anleger handelten Mini-Futures Long VT/MUHALV auf Swatch Group.BEG

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