Unternehmen / Finanz

Castle Alternative lässt nochmals über Liquidationsantrag abstimmen

Die Aktionäre des Hedge-Funds-Vehikels haben wegen eines missverständlichen Abstimmprozederes erneut über Weiterführung oder Rückbau zu entscheiden.

Am 13. Mai ist an der Generalversammlung von Castle Alternative Invest alles nach den Vorstellungen des Verwaltungsrats abgelaufen – nicht aber nach Ansicht des Minderheitsaktionärs Finext Fund Management, der eine Trickserei in der Verwendung brieflich über den Stimmrechtsvertreter abgegebener Aktionärsstimmen vorwirft.

Die von der LGT Group geführte Castle spricht von einem «juristisch korrekten, aber für brieflich Stimmende möglicherweise missverständlichem Prozedere». Sie lässt deshalb die Aktionäre am 18. Juli nochmals über die strittigen Traktanden befinden.

Umdrehung der Abstimmungsfrage

Auf dem Stimmzettel für die briefliche Abgabe der Aktienstimmen der Mai-Generalversammlung waren anschliessend an die üblichen Jahresergebnis- und Wahltraktanden die Aktionärsanträge auf Sofortausschüttung von rund einem Drittel des Gesellschaftsvermögens und auf halbjährliches Befinden der Aktionäre über die Liquidation der Investmentgesellschaft aufgelistet.

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