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Castle-Rückbau über vier JahreSchweiz Beteiligungserlöse etappiert in Aktienrückkauf und Dividende

Der Streit um Strategie und Gebühren von Castle Private Equity ist beigelegt, und die tonangebende Oppositionsgruppe Abrams/Ironsides hat sich aufgelöst. Die Beteiligungsgesellschaft wird als Folge der neu gefassten «Erntestrategie» alle nicht betrieblich notwendigen Beteiligungserlöse an die Aktionäre zurückführen.

Castle ist in eine Vielzahl von Private Equity Funds investiert, von denen die grosse Mehrheit im Besitz von gereiften und damit veräusserbaren Unternehmensbeteiligungen ist. In den nächsten vier bis sechs Jahren werde wohl der überwiegende Teil der 660 Mio. $ investierter Gelder frei werden, sagten Vertreter der geschäftsführenden LGT Capital Partners an einer Investorenpräsentation. Wenn sich Weltwirtschaft, Währungen und Finanzmärkte ohne massive Verwerfung entwickelten, solle über die Zeit ein Gesamtwert von 20 $ je Aktie an die Investoren fliessen. So lange der Discount der Aktien – derzeit 24% – mehr als die für Beteiligungsvehikel unumgänglichen 10% betrage, würden primär eigene Aktien vom Markt gekauft. Das Wertversprechen verlangt somit Geduld und Nerven.TH

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