Kein Banktitel an der Schweizer Börse erfreut die Anleger derzeit so sehr wie Cembra. Die Aktien des Konsumkreditinstituts haben sich seit Anfang Jahr um ein Drittel ihres Werts verteuert. Am Dienstag notierten sie nahe ihres Allzeithochs von 104.50 Fr. Trotz dieser überdurchschnittlichen Kursentwicklung überwiegen unter Analysten Kaufempfehlungen. Nicht überraschend.

Cembra hat den Markt mit der Übernahme von Konkurrentin Cashgate, die Anfang Juli bekannt gegeben wurde, begeistert. Mit dem Schritt erhöht Cembra ihre bereits hohen Marktanteile in den Sparten Privatkredite und Fahrzeugfinanzierungen und erweitert das entsprechende Finanzierungsportfolio um 1,4 Mrd. auf 6,2 Mrd. Fr. Für die Jahre ab 2021 hat Cembra Skalenerträge von bis 30 Mio. Fr. in Aussicht gestellt. Das hat den Aktien zuletzt Schub verliehen.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Weitere Artikel aus dem Dossier «Die Analyse»

Alle Artikel »

Leser-Kommentare

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.
Tobias Schait 11.10.2019 - 10:57
Kein Wunder war die Kreditausfallquote die letzten Jahre klein. Die Konjunktur brummte und die Arbeitslosenquote war auf Tiefstständen. In dieser Zeit haben Menschen in der Regel genug Einkommen, nehmen Kleinkredite auf und können die Zinsen bezahlen. Bei schwächerer Konjunktur steigt das Risiko, dass Menschen aus Not Kleinkredite aufnehmen und Zinsen nicht bezahlen. Der gute Kundenstamm, der aus Wohlstand sich noch… Weiterlesen »