Unternehmen / Finanz

Cembra verströmt Zuversicht

Analyse | Die Konsumkreditbank schüttet mehr an ihre Aktionäre aus. 2022 muss sie das Ende der Migros-Partnerschaft verkraften.

Cembra überrascht ihre Aktionäre. Die Dividende für das abgelaufene Jahr wird auf 3.85 Fr. erhöht und soll auch 2022 mindestens auf demselben Niveau liegen. Damit rentieren die Valoren aktuell mit 6,1%. Ein entscheidender Punkt: Die Konsumkreditbank wird besonders ihrer Dividende wegen gerne ins Portfolio genommen.

Mit diesem Schritt will CEO Holger Laubenthal nach einem eher ruppigen Jahr Zuversicht für die Anleger signalisieren. Die Aktien haben sich vom Verlust der Partnerschaft mit Migros bislang nicht erholt. Ab Sommer 2022 wird der Retailkonzern seine Cumulus-Kreditkarten über die eigene Migros Bank vertreiben. Kontern will Cembra unter anderem mit einem eigenen Kreditkartenangebot, das im dritten Quartal lanciert werden soll.

Wirtschaftliche Erholung hilft

Der Zahlenkranz für 2021 ist aber doch im Rahmen des Erwarteten ausgefallen. Die Eckwerte hat das Unternehmen bereits auf seinem Investorentag Anfang Dezember bekannt gegeben. Der Nettoertrag sank im Vergleich zum Vorjahr der tieferen Zinserträge wegen um 2% auf 487 Mio. Fr. Unter dem Strich resultierte ein um 6% höherer Reingewinn von 161,5 Mio. Fr.

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