Unternehmen / Finanz

CEO Bank Reyl: «Das war kein fairer Kampf»

François Reyl, Chef der gleichnamigen Privatbank, über seine Verurteilung in Frankreich, seinen Einstieg in den US-Markt und warum die Kunden bald so viel zahlen könnten, wie sie wollen.

François Reyl und seine Genfer Bank haben turbulente Zeiten hinter sich. 2016 wurde er in Frankreich wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung des ehemaligen Finanzministers Jérôme Cahuzac verurteilt (vgl. Textbox ganz unten). Für Reyl ist das Kapitel beendet, er will neue Geschäftsfelder entwickeln (vgl. Junge Bank, viele Meilensteine). Dabei spielt auch ein kalifornisches Fintech-Start-up ein Rolle.

Herr Reyl, wegen Schwarzgelds von Ex-Finanzministers Cahuzac wurden Sie Ende 2016 in Frankreich zu einer Geld- und Bewährungsstrafe verurteilt. Erst legten Sie Einspruch ein, den Sie im August 2017 zurückzogen. Wieso?
Wir konnten nur während einer kurzen Frist Einspruch einlegen. Um uns alle Optionen offenzuhalten, haben wir dies getan, um dann in Ruhe die Auswirkungen des Urteils zu analysieren.

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