Unternehmen / Schweiz

CEO: «Eine Konsolidierung ändert nicht viel für Salt»

Pascal Grieder, Chef von Salt, will den kleinen Telecomanbieter zu Wachstum führen. Verlorene Grosskunden und Serviceprobleme sieht er als überwunden. 

Im Schweizer Telecommarkt kämpfen die Anbieter mit aggressiven Promotionen um jeden Kunden. Sunrise, die Nummer zwei hinter Swisscom, versucht unter grossen Anstrengungen, Kabelnetzbetreiber UPC zu erwerben, um das starre Marktgefüge etwas aufzuweichen (vgl. Artikel oben). Unter diesen Bedingungen versucht Pascal Grieder, seit knapp einem Jahr CEO, Salt als dritten und mit Abstand kleinsten Anbieter zu behaupten.

Der 42-jährige Grieder trat im September 2018 die Nachfolge von Andreas Schönenberger an, der den Job lediglich zwei Jahre machte. Die nicht kotierte Salt gehört seit 2015 NJJ Capital, einem Vehikel des französischen Milliardärs Xavier Niel. Mit einem Umsatz von rund 970 Mio. Fr. (2018) ist Salt im Vergleich zu Sunrise (1,9 Mrd. Fr.) und Swisscom (11,6 Mrd. Fr.) eine kleine Nummer, arbeitet mit einer Betriebsmarge (Ebitda) von 42,6% aber profitabler. Swisscom schaffte in der letzten Berichtsperiode 39,6%, Sunrise 35%.

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