Unternehmen / Finanz

CEO Julius Bär: «Wir überstehen auch längere Durststrecken»

Philipp Rickenbacher, Chef der Bank Julius Bär, über die Aufräumarbeiten und die Zukunft in einer unter Druck stehenden Branche.

Valentin Ade und Stefan Krähenbühl

Für Philipp Rickenbacher war an der Spitze von Julius Bär noch kein Jahr vergangen, schon kassierte er einen harten Rüffel der Finanzmarktaufsicht für seine Bank und musste sich der Coronakrise stellen. Dabei treibt den 48-Jährigen vor allem eines um: Julius Bär soll auch morgen noch eine Gewinnerin der Branche sein. Dafür stellt der CEO bei der Bank einiges auf den Kopf.

Herr Rickenbacher, kaum sind Sie im ­Chefsessel, schon herrscht weltweit Krisenstimmung. Ihr Start als CEO war grausam.
Er war denkbar spannend. Wir sind ja nicht nur da, um in ruhigen Fahrwassern zu arbeiten. Im Gegenteil. In der aktuellen Krise sind wir für unsere Kunden relevanter denn je. Das derzeitige Umfeld kommt uns trotz allem auch entgegen.

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