Unternehmen / Energie

Meyer-Burger-CEO: «Wir eröffnen einen Standort in den USA»

Gunter Erfurt, CEO von Meyer Burger, skizziert die nächsten Schritte im Ausbau der Produktion. Und erklärt, warum Kunden weiterhin auf Lieferungen warten.

Bei Meyer Burger geht es Schlag auf Schlag. Die Produktion in Deutschland ist noch nicht komplett hochgefahren, und CEO Gunter Erfurt kündigt schon den nächsten Expansionsschritt in den USA an. Die Ausbaupläne sind umfangreich, der Kapitalbedarf ist nicht komplett gedeckt. Aktuell beschäftigen Meyer Burger anhaltende Verzögerungen in Deutschland, gewisse Produkte sind erst 2022 wieder lieferbar.

Herr Erfurt, Meyer Burger hatte angekündigt, noch im laufenden Quartal über einen neuen Produktionsstandort zu informieren. Haben Sie Neuigkeiten?
Ja. Wir haben im Sommer gesagt, dass wir auf Standortsuche sind. Durch die geglückte Finanzierung können wir die Kapazitäten in der Produktion von Solarzellen und Modulen nun auf je 1,4 Gigawatt ausbauen. Die Anlage in Freiberg, wo wir derzeit Module herstellen, reicht dafür nicht mehr. Wir haben uns entschieden, in die USA zu gehen und dort eine Modulproduktion mit einer anfänglichen Jahreskapazität von 400 Megawatt aufzubauen.

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