Unternehmen / Konsum

Orell-Füssli-CEO: «Wir beobachten viele Start-ups»

Daniel Link, CEO von Orell Füssli, will dem robusten Notendrucker und Buchhändler Dynamik beibringen.

Vieles ist atypisch an Orell Füssli und dennoch haben die Aktien des Konglomerats ihren Reiz. Die beiden Hauptpfeiler Notendruck und Buchhandel haben wenig gemeinsam, das war zuletzt aber ein Vorteil. Und der neue CEO will eine attraktive Dividende beibehalten.

Herr Link, warum ist Orell Füssli trotz geringem Streubesitz, wenig Handelsvolumen und einer Konglomeratsstruktur kotiert?
Orell Füssli ist seit über 100 Jahren an der Börse. Ein wichtiger Vorteil ist die Transparenz, die wir als kotiertes Unternehmen bieten. Das ist im Geschäft mit staatlichen Organen ein Vorteil. Wir konzentrieren uns auf die zwei Bereiche Sicherheit und Bildung. Die verschiedenen Standbeine haben uns in der Coronakrise geholfen: Ein Schweiz-Fokus im Buchhandel und ein internationales Geschäft mit langfristigen Staatsaufträgen im Sicherheitsdruck.  Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?