Unternehmen / Industrie

Ceva hat ein Vertrauensproblem

Die Valoren des Frachtlogistikers liegen im Vergleich zur Konkurrenz weit zurück. Das liegt nicht nur an den Modalitäten des Börsengangs.

Der Aktienkurs von Ceva Logistics kennt seit dem Börsengang Anfang Mai nur eine Richtung – nach unten. Das hat mehrere Gründe, auch hausgemachte. In den nächsten Quartalen muss der Frachtlogistiker an bisherige operative Fortschritte anknüpfen. Das ist im gegenwärtigen Umfeld nicht leicht.

«Die Liquidität in den Aktien ist noch gering, und das makroökonomische Umfeld ist nicht hilfreich», lautet der Erklärungsversuch des Unternehmens. Tatsächlich stehen Ceva und andere Branchenvertreter im Bann von Handelskonflikten und Sorgen über eine Abschwächung der Weltwirtschaft.

Ein Drittel haben die Valoren des Börsenneulings seit der Publikumsöffnung verloren. Dass Ceva im Vergleich mit Konkurrenten (vgl. Box) stärker nachgegeben haben, hängt auch mit Entscheidungen im Vorfeld des Börsengangs zusammen.

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