Unternehmen / Immobilien

Cham Group schreibt kleinen Verlust

Die Bauarbeiten schreiten voran, für 2021 erwartet das Unternehmen einen Neubewertungserfolg.

(AWP) Die Cham Group sieht sich mit der Entwicklung des Papieri-Areals weiterhin auf gutem Weg. Die Roharbeiten sind mittlerweile abgeschlossen und der Vermietungsstart ist für 2022 vorgesehen.

Der Bau auf dem Papieri-Areal komme gut voran, teilte das Immobilienunternehmen am Donnerstag mit. Wie geplant soll mit der Vermietung der 160 Wohnungen im kommenden Jahr begonnen werden. Im zweiten Halbjahr startet das Projekt nun in die zweite Bauetappe: Es seien zusätzlich zwei Wohnhäuser mit weiteren 100 Wohnungen geplant. Die Baubewilligung werde im September erwartet. Die Vermarktung der neuen Wohnungen soll im zweiten Halbjahr 2021 beginnen.

Zusätzlich plant die Cham Group ein Sportinternat für bis zu 60 Jugendliche des OYM-College auf dem Papieri-Areal. Nach der Baubewilligung soll die finanzielle Abwicklung voraussichtlich im ersten Halbjahr 2022 Platz finden.

Der Bau der Energiezentrale konnte wie angekündigt im ersten Halbjahr abgeschlossen werden. Im zweiten Halbjahr folge nun die Inbetriebnahme. Auch der Bau des Flusswasserkraftwerks schreite voran und das Kraftwerkgebäude in der Lorze könne bis kommenden Frühling fertiggestellt werden.

Kleiner Verlust wie im Vorjahressemester

Das Unternehmen hat im ersten Halbjahr einen kleinen Verlust von 0,9 Mio. Fr. geschrieben, im Vergleich zu 0,7 Mio. Fr. im ersten Halbjahr des Vorjahres. Die Begründung dazu lautet, dass die Neubewertung des Immobilienportfolios durch externe Schätzer jeweils erst zum Jahresende erfolge.

Aufgrund des Projektfortschritts erwartet die Cham Group auch 2021 einen Neubewertungserfolg. Im vergangenen Jahr lag dieser bei 48,2 Mio. Fr.

Im Zuge der Bauarbeiten werde sich der Gesamtwert des Immobilienportfolios dank der Investitionen im ersten Halbjahr von 23 auf 293,3 Mio. Fr. erhöhen.

Bisher konnte die Gruppe mit einem Eigenkapital von 279,7 Mio. Fr. das Bauvorhaben eigenständig finanzieren. Im zweiten Halbjahr werden im Zuge des Baufortschritts erstmals auch fremde Mittel zu günstigen Zinskonditionen verwendet.