Märkte / Makro

Charles Curtis: Vom Wigwam ins Weisse Haus – beinahe

Der 31. Vizepräsident der USA, Charles Curtis, war ein Pionier. Der Republikaner war die erste Nummer zwei in Washington, die nicht ganz europäischer Herkunft war.

Kamala Harris, ab 20. Januar die erste Vizepräsidentin der USA? Ja. Als erste Person nichteuropäischer Herkunft? Nicht ganz. Das war, teils, Charles Curtis, der 31. Vizepräsident der USA, Republikaner, 1929 zusammen mit Präsident Herbert Hoover vereidigt und 1932 mit Hoover abgewählt.

Curtis, 1860 im damaligen Kansas-Territorium geboren, stammte mütterlicherseits ab von «Natives» aus den Stämmen der Kaw, Osage und Potawatomi. Einer seiner Ururgrossväter soll der Häuptling Nompawarah, «Weisse Feder», gewesen sein, ein anderer Chief Pawhuska, «Weisses Haar» – beide geboren in den 1760er Jahren. Damals waren die späteren USA noch britische Kolonien, meilenweit weg von der Prärie. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?