Märkte / Rohstoffe

China belastet Kupferpreis

Die enttäuschende Konjunktur hat das wichtige Industriemetall in Mitleidenschaft gezogen.

Für die globalen Kupferförderer war 2018 ein Jahr zum Vergessen. Nicht nur büsste die Notierung des Industriemetalls rund 17% ein. Auch die Aktienkursentwicklung enttäuschte: Der Copper Miners ETF, der die wichtigsten Produzenten der Welt umfasst, verlor über ein Drittel seines Werts. Die Durststrecke ist damit – wie Freeport-McMoRan unterstreicht – wohl noch nicht überstanden: Am Donnerstag hat der zweitgrösste Kupferproduzent der Welt enttäuschende Quartalszahlen vorgelegt. Die Valoren fielen 13%.

Wie die gesamte Rohstoffindustrie leiden auch die Kupferförderer unter der Eintrübung der globalen Konjunktur. Rund um den Globus haben sich Ende des vergangenen Jahres die Wachstumsraten abgeschwächt. Gleichzeitig deuten diverse Frühindikatoren wie die Einkaufsmanagerindizes an, dass sich der Abwärtstrend vorerst fortsetzen dürfte. Der Internationale Währungsfonds hat die Prognosen für das Weltwirtschaftswachstum denn auch nach unten revidiert. Im aktuellen «World Economic Outlook» schätzt er die Expansion des globalen Bruttoinlandprodukts (BIP) 2019 auf 3,5%.

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