Märkte / Devisen

China bleibt in der Währungs-Zwickmühle

Der Notenbankchef der Volksrepublik will den Investoren die Angst vor einer weiteren Abwertung nehmen. Der Yuan notiert so stark wie seit zwei Monaten nicht. Doch das bisherige System ist langfristig nicht haltbar.

Das chinesische Jahr des Affen begann für den Yuan mit neuer Stärke. Die chinesische Währung konnte am Montag gegenüber dem Dollar 1,2% zulegen – der grösste Tagesgewinn der vergangenen zehn Jahre.

Aussagen des chinesischen Notenbankchefs Zhou Xiaochuan beruhigten die Abwertungsangst des Devisenmarktes. Er erklärte, dass sich der Yuan nicht weiter abschwäche. Und es seien auch keine verschärften Kapitalkontrollen geplant. Von August vergangenen Jahres bis Januar wertete sich Chinas Währung 6% ab (vgl. Grafik unten). Für manche Beobachter war das erst der Anfang eines neuen Währungskriegs.

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