Märkte / Emerging Markets

China droht den USA mit Gegenmassnahmen

Peking verurteilt die von den USA angekündigten Zölle auf Importe in Höhe von 200 Mrd. $ und zeigt sich kampfbereit. Doch es gibt auch Entspannungszeichen.

Peking zieht als Antwort auf die von Washington angedrohten Zölle eine Reihe von nichttarifären Massnahmen in Betracht, also Handelsbeschränkungen neben der Erhöhung von Zöllen. Das berichtet das «Wall Street Journal» mit Bezug auf offizielle chinesische Quellen.

So könnten etwa die Lizenzvergabe an US-Unternehmen oder die Bewilligung von Firmenübernahmen mit bürokratischen Hindernissen verzögert werden. Ebenfalls denkbar ist, dass aus den USA stammende Güter vom chinesischen Zoll einer verschärften Kontrolle unterzogen werden.

Baldige Rückkehr an den Verhandlungstisch?

Das chinesische Handelsministerium hat den neuesten Schritt Washingtons verurteilt. Es hat die internationale Staatengemeinschaft zur Verteidigung des multilateralen Handelssystems aufgerufen. Anfang Juli trat die erste Runde der von den USA auf chinesische Einfuhren verhängten Zölle in Kraft. Am Dienstag hat Washington eine neue Liste von Gütern im Wert von 200 Mrd. $ veröffentlicht, auf die ab September ein Zoll in Höhe von 10% erhoben werden soll.

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