Unternehmen / Gesundheit

China ist und bleibt ein Geschäftsmagnet

Schweizer Gesundheitsunternehmen expandieren rasant im Reich der Mitte. Die chinesische Regierung will das Wohlergehen der Bevölkerung verbessern.

«Der Umsatz in China steigt explosionsartig», sagte Roche-CEO Severin Schwan im Sommer 2019. Ein halbes Jahr später brach die Pandemie aus. Doch der Wachstumsmotor im Riesenland geriet nur kurz ins Stottern. Als eines der ersten Länder drehte China die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus zurück. Wie eine Umfrage unter Schweizer Gesundheitsunternehmen ergibt, hat sich die Nachfrage erholt und übertrifft meist sogar das Vor-Corona-Niveau.

Umsatz und Investitionen werden weiterhin überdurchschnittlich zunehmen. Ein besseres Wohlbefinden der Bevölkerung ist eine der Prioritäten der kommunistischen Regierung. Seit vier Jahren ist der Plan «Healthy China 2030» in Kraft. Das Ziel ist unter anderem, bis dann die Lebenserwartung um drei auf 79 Jahre zu erhöhen und die Säuglingssterblichkeit zu verringern. Überdurchschnittlich viele Leute leiden an Krebs, Fettleibigkeit sowie chronischen Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare