Märkte / Emerging Markets

China senkt Wachstumsziel

Peking zielt neu auf ein Wirtschaftswachstum von 6 bis 6,5%. Gleichzeitig kündigt Premier Li Keqiang konjunkturstützende Massnahmen an.

Peter Rohner und Ernst Herb

Nachdem China vergangenes Jahr das Wachstumsziel von «ungefähr 6,5%» erreicht hat, legt die Regierung für 2019 die Latte etwas tiefer. Zwischen 6 und 6,5% soll die Jahreswachstumsrate des realen Bruttoinlandprodukts (BIP) dieses Jahr noch liegen. Es ist das niedrigste Ziel seit Dekaden, das Regierungschef Li Keqiang am Dienstag zu Beginn des alljährlichen Volkskongresses verkündet hat. Li betonte die zunehmenden internen und externen Herausforderungen für die Wirtschaft. Ursachen dafür seien der Handelskrieg mit den USA und die erhöhten Kreditrisiken in China.

Wenn es nach Plan läuft, wird sich das BIP der zweitgrössten Volkswirtschaft zwischen 2010 und 2020 verdoppeln. Nach Berechnung des US-Finanzhauses Morgan Stanley setzt dies im laufenden und im kommenden Jahr eine Wachstumsrate von mindestens 6,2% voraus.

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