Märkte / Devisen

China treibt die Maispreise nach oben

Die Agrargüter notieren auf Höchstständen – dank reger Nachfrage aus dem Reich der Mitte.

Die sich aufhellenden Konjunkturaussichten haben dem gesamten Rohstoffsektor Auftrieb gegeben. Besonders deutliche Kursavancen verzeichnete über die vergangenen Monate das Segment der Agrargüter: Die Notierungen von Mais, Weizen und Soja legten markant zu und erreichten jüngst neue Mehrjahreshöchst.

Preistreibend wirkten zum einen die schlechten Wetterbedingungen. Trockenheit in wichtigen Maisanbaugebieten – etwa im amerikanischen Corn Belt, der zudem von Wirbelstürmen heimgesucht wurde – führte dazu, dass die Ernteprognosen kontinuierlich nach unten korrigiert werden mussten. Zum anderen sorgt die Covid-19-Pandemie für einen Nachfrageschub. Denn um die Nahrungsmittelversorgung der eigenen Bevölkerung zu sichern, haben diverse Nationen die strategischen Getreidereserven ausgebaut. Vor Kurzem warnte auch die Welternährungsorganisation FAO (Food and Agriculture Organization), als direkte Folge der Pandemie könnten bis zu 10% der globalen Bevölkerung unter Hunger leiden. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?