Märkte

China trotzt Trumps Politik

Chinas Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs, doch Technologiekonzerne leiden unter dem Protektionismus. US-Finanzminister Mnuchin reist für Handelsgespräche nach Peking.

Der für die zweite Wochenhälfte geplante Besuch einer vom US-Finanzminister Steven Mnuchin angeführten Wirtschaftsdelegation in Peking wurde auch schon mit dem Eindringen eines Fuchses in den Hühnerstall verglichen. Denn Mnuchin wird mit Donald Trumps Handelsberater Peter Navarro und Robert Lighthizer, dem amerikanischen Chefunterhändler im Handelskonflikt, von zwei der seit Jahren lautstärksten Kritiker der chinesischen Aussenwirtschaftspolitik begleitet.

Chinas Premierminister Li Keqiang liess im Vorfeld des bilateralen Treffens wissen, dass Peking offen sei für Verhandlungen. Dabei ist es bisher aber nicht nur bei solchen Absichtserklärungen belassen worden. China hat in den vergangenen Wochen – wie von Washington seit langem verlangt – unter anderen seinen Automobil-, aber auch seinen Finanzmarkt weiter für die ausländische Konkurrenz geöffnet. Dies, nachdem Washington am 22. März auf Importen aus China im Wert von 50 Mrd. $ Strafzölle im Umfang von 25% auferlegt hatte.

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