Märkte / Emerging Markets

China zwischen Deflation und Teuerung

Teures Schweinefleisch treibt den Konsumentenpreisindex in die Höhe. Bei den Erzeugerpreisen zeigt sich hingegen die gegenteilige Entwicklung.

Die chinesische Regierung ist an vielen Fronten gefordert. Zum einen zieht sich der Handelskrieg mit den USA bereits seit über einem Jahr in die Länge. Zum anderen wächst der Stress im Bankensystem der Volksrepublik. Als dritte akute Krise sieht sich Peking mit den nicht abklingenden Unruhen in Hongkong konfrontiert.

Zu all den Herausforderungen kommt noch der abrupt in die Höhe geschossene Konsumentenpreisindex hinzu. Doch den wirtschaftspolitischen Entscheidungsträgern bereitet nicht die Teuerung, sondern die Deflation am meisten Kopfschmerzen.

Die Erzeugerpreise sind im Oktober im Vergleich zum Vorjahr 1,6% geschrumpft – Grund dafür sind die Überkapazitäten in der Industrie. Damit dürften die Gewinne der Unternehmen in der verarbeitenden Industrie im vierten Quartal weiter sinken. Das war bereits in den drei Monaten zuvor der Fall.

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