Märkte / Emerging Markets

Chinas Banken in der Bredouille

Die Spannungen zwischen den Supermächten USA und China dehnen sich auf den Finanzsektor aus. Das trifft bereits angeschlagene Banken im Reich der Mitte.

Die Anlageprofis machen sich derzeit deutlich mehr Sorgen um die wieder aufkeimenden Spannungen zwischen den USA und China als noch vor ein paar Monaten. Und dies zu Recht. Bis anhin bleibt das Phase-1-Handelsabkommen zwischen den zwei Wirtschaftsmächten zwar intakt, doch Säbelrasseln und die gegenseitige Ankündigung von Sanktionen sind wieder an der Ta­gesordnung. Nicht zum ersten Mal droht die Trump-Administration mit flächen­deckenden Sanktionen gegen Finanzunternehmen in China.

Die USA «würden die volle Bandbreite der finanzpolitischen Massnahmen ausnutzen, sollte dies als angemessen erachtet werden», liess der US-Finanzminister Steven Mnuchin noch etwas gewollt vage vor Kurzem verlauten. Das Damoklesschwert, dass China der Zugang zu Krediten im Ausland erschwert werden könnte, bedroht insbesondere auch die Finanzdrehscheibe Hongkong, deren Währung an den Dollar gekoppelt ist und die massgeblich vom Finanzsektor abhängig ist.

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