Märkte / Makro

Chinas Erzeugerpreise wachsen moderater

Das Wachstum der chinesischen Erzeugerpreise hat sich verlangsamt – dafür schnellen die Verbraucherpreise nach oben.

(Reuters) Trotz steigender Rohstoffpreise und Lieferengpässen steigen die chinesischen Erzeugerpreise im April so langsam wie seit einem Jahr nicht mehr. Der Erzeugerpreisindex (PPI) legte im Jahresvergleich um 8,0% zu, wie das Statistikamt (NBS) am Mittwoch mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Wachstum von 7,7% gerechnet, im März betrug der Anstieg 8,3%. Chinas Wirtschaft verlangsamte sich zu Beginn des zweiten Quartals drastisch, als die Regierung in Peking in vielen Städten strikte Lockdowns verhängte, um Corona-Ausbrüche unter Kontrolle zu bekommen. Die Wirtschaftsmetropole Shanghai befindet sich derzeit in der sechsten Woche der Abriegelung.

In der Volksrepublik bekommen das auch die Konsumenten zu spüren: Der Verbraucherpreisindex (CPI) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2,1% und damit so schnell wie seit fünf Monaten nicht mehr. Von Reuters befragte Experten hatten mit einem Anstieg um 1,8% gerechnet, im Vormonat lag der CPI bei 1,5%.

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