Märkte / Makro

Chinas Immobilienmarkt: zu gross, um zu scheitern

Immer mehr Immobilienkonzerne geraten in den Abwärtsstrudel. Doch Peking wird alles daransetzen, dass der Immobilienblase die Luft nicht zu schnell entweicht.

Es ist recht still geworden um Chinas Immobiliensektor und den Problemfall Evergrande. Doch seit der wankende Koloss es im September auf die Titelseiten westlicher Medien geschafft hat, hat sich die Lage nicht wirklich verbessert.

Evergrande hat zwar mit Müh und Not das Geld für die ausstehenden Zinszahlungen vor Ablauf der dreissigtägigen Gnadenfrist zusammenbekommen – etwa durch die Verpfändung von Hongkonger Luxusimmobilien und den Teilverkauf der Beteiligung am Streamingdienst HengTeng. Doch die im nächsten Jahr fälligen Bonds und der Aktienkurs bleiben am Boden (vgl. Grafik 1).

Zahlungsausfälle häufen sich

Zudem hat die Schieflage des Milliardenkonzerns auch andere Immobilienentwickler in Schwierigkeiten gebracht und die Stimmung am Wohnungsmarkt empfindlich getroffen.

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