Märkte / Makro

Chinas Kapital ist gefürchtet

Die EU hat Massnahmen ergriffen, um Chinas Kauflust zu steuern.

Die designierte Präsidentin der neu zusammengesetzten EU-Kommission, Ursula von der Leyen, hat bereits angekündigt, künftig die Interessen der EU mit mehr Vehemenz auf dem internationalen Parkett vertreten zu wollen. So besteht unter den Regierenden Europas seit geraumer Zeit Einigkeit darüber, dass die chinesische Kauflust gebremst werden muss. Investitionen und Beteiligungen seitens China werden vielfach mit Argwohn betrachtet. Es geht dabei um die Angst, durch diese Investitionen in europäische Unternehmen auch das Wirtschaftspotenzial des Alten Kontinents zu veräussern.

Insbesondere der deutliche Schub chinesischer Investitionen im Jahr 2016 auf ein Niveau von über 37 Mrd. € führte zu Abwehrmechanismen seitens der EU Mitgliedsländer. In Windeseile – für europäische Verhältnisse – wurde ein Screening-Prozess für ausländische Direktinvestitionen auf die Beine gestellt. Dies benötigte den Konsens der 28 EU-Länder.

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