Märkte / Makro

Chinas nervöse Notenbank wird kreativ

Mit neuen Instrumenten will die Chinesische Volksbank sicherstellen, dass Privatunternehmen besseren Zugang zu Fremdkapital erhalten.

In den vergangenen Tagen ruhte in China wegen der Feierlichkeiten zum Neujahr fast überall die Arbeit. Während die Börsen und die Geschäftsbanken geschlossen blieben, brannte zumindest in den Büros des jüngst innerhalb der chinesischen Zentralbank geschaffenen Departements zur Früherkennung von Finanzrisiken auch spätabends noch das Licht.

Zwar gibt es keine Zeichen, dass die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt heute näher am Rand einer Finanzkrise steht als noch vor einem Jahr. Doch das Umfeld ist angesichts einer sich abkühlenden Konjunktur und des sich hinziehenden Handelsstreits mit den USA deutlich komplexer geworden. Damit ist offenbar auch die Nervosität der Entscheidungsträger gestiegen. Den veränderten Anforderungen hat sich die Zentralbank – die Chinesische Volksbank (CVB) – angepasst, so etwa mit der Einführung zusätzlicher geldpolitischer Instrumente.

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